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Innenminister Pistorius stellt neuen Verfassungsschutzbericht 2013 vor


Am Mittwoch hat der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius zusammen mit der Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger vor der Landespressekonferenz den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2013 vorgestellt.

Das rechtsextremistische Personenpotenzial hat sich in Niedersachsen erfreulicherweise ein weiteres Mal um fast 10 Prozent verringert. Dies gilt für alle Bereiche des Rechtsextremismus - sowohl für die Parteien als auch für den neonazistischen und den subkulturellen Bereich. Die Entwicklung in Niedersachsen folgt damit in stärkerer Ausprägung einem bundesweit zu beobachtenden Trend. Kennzeichnend für die neonazistische Szene in Niedersachsen ist eine zunehmende Verzahnung in überregionale Netzwerke.

Im autonomen und gewaltbereiten linksextremistischen Spektrum entspricht der geringe Rückgang der Anhängerschaft in Niedersachsen ebenfalls dem bundesweiten Trend. Im Mittelpunkt der Entwicklung im Linksextremismus standen im Jahr 2013 vor allem die zunehmende Gewaltbereitschaft und Gewaltintensität der Autonomen.

Der Salafismus gilt derzeit als die dynamischste islamistische Bewegung. Die Anhängerzahlen sind im letzten Jahr deutlich gestiegen und die Tendenz 2014 weist weiter nach oben! „Eine der größten Gefahren für die innere Sicherheit geht auch weiterhin von jihadistischen Salafisten aus", so Pistorius

Sie können die Presseinformation, eine Kurzpräsentation der Inhalte, die Rede von Minister Pistorius und den Verfassungsschutzbericht in der Vorabfassung in der nebenstehenden Infospalte rechts herunterladen.

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Titelseite des Verfassungsschutzberichtes 2013

Hier können Sie die Vorabfassung des Verfassungsschutzberichtes 2013, die Presseinformation und eine Kurzpräsentation herunterladen:

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