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Präsident des Niedersächsischen Verfassungsschutzes wird Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt

Günter Heiß, wird zukünftig für Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutschen Nachrichtendienste koordinieren.


Der Präsident des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Günter Heiß, wird zukünftig für Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutschen Nachrichtendienste koordinieren. Neben der Aufsicht über den Bundesnachrichtendienst (BND) wird er dessen Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für den Verfassungsschutz (BfV) und dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) zu steuern haben. Besonders qualifiziert hat den 57-Jährigen, dass er vor seiner Zeit als Verfassungsschutzpräsident als Abteilungsleiter im Innenministerium für die Aufsicht über das damals noch existierende Landesamt für Verfassungsschutz zuständig war: er kennt also beide Seiten.

Der in Helmstedt geborene Heiß hat nach dem Abitur von 1970 - 1975 zunächst ein Musikstudium absolviert ehe er sich von 1976 - 1983 den Rechtswissenschaften zugewandt hat. Parallel zum Jurastudium war er bis 1982 als Musiklehrer tätig. Daran schloss sich bis 1987 eine Tätigkeit als Richter am Verwaltungsgericht an. 1987 wechselte der zweifache Familienvater dann ins Innenministerium, in dem er 2003 nach mehreren Verwendungen als Abteilungsleiter u.a. zuständig für die Verfassungsschutzaufsicht wurde. Seit Februar 2007 ist Heiß nun Verfassungsschutzpräsident im Range eines Abteilungsleiters im Innenministerium. Heiß ging es darum, den Verfassungsschutz zu öffnen. Seine Amtszeit endet am Freitag, den 11. Dezember.

Günter Heiß

Günter Heiß, Niedersächsischer Verfassungsschutzpräsident

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