Das ist der Grundsatz im Referat Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit des Niedersächsischen Verfassungsschutzes.
Seit Jahren wird er beachtet und praktiziert.
Zur Öffentlichkeitsarbeit des Verfassungsschutzes gehören die Beantwortung von Presseanfragen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen im Lande, Wanderausstellungen, Internet-Präsentationen, die Beratung der kommunalen Entscheidungs- und Mandatsträger, Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium und der Empfang von Besuchergruppen im Dienstgebäude des Verfassungsschutzes.
In Fachtagungen zu Themen des politischen Extremismus bietet der Niedersächsische Verfassungsschutz Multiplikatoren und einem interessierten Fachpublikum die Gelegenheit zum intensiven Informationsaustausch.
Mit zusammenfassenden Berichten wie dem jährlichen Verfassungsschutzbericht sowie weiteren Fachpublikationen unterrichtet das Innenministerium die Öffentlichkeit über die Auswertungsergebnisse des Verfassungsschutzes. Damit erfüllt der Verfassungsschutz auch präventive Aufgaben.
Weitere präventive Maßnahmen sind eingebettet in ein Gesamtkonzept des Niedersächsischen Verfassungsschutzes zur Bekämpfung des Rechtsextremismus, das die verschiedenen Maßnahmen aufeinander abstimmt und mit den vielfältigen in Niedersachsen im Bereich der Prävention tätigen Institutionen vernetzt. Wesentliche Bestandteile dieses Gesamtkonzeptes sind
- Wanderausstellung "Unsere Demokratie schützen - Verfassungsschutz gegen Rechtsextremismus"
- Fortlaufende zielgruppenorientierte Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen
- Zentrale niedersachsenweite Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium und der Landesschulbehörde
- Entwicklung von Unterrichtsmaterialien: Multiplikatoren-CD zum Rechtsextremismus und Informtaionsbroschüre "Neonazistische Kameradschaften - Rechtsextremistische Skinheads - Rechtsextremistische Musik"
- Enge Kooperation mit dem Niedersächsischen Landespräventionsrat - Mitgliedschaft im Fachbeirat der "Clearingstelle Rechtsextremismus"
- Veranstaltungsreihe zur Förderung politischer Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus in den Kommunen
Wünsche zu Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen können Sie per Post (Büttnerstraße 28, 30165 Hannover), telefonisch (0511/6709-217), per Fax (0511/6709-380) oder per E-Mail an den Niedersächsischen Verfassungsschutz richten.