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NPD-Niedersachsen wählt neuen Landesvorsitzenden

Christian BERISHA löst Adolf DAMMANN ab


Die NPD-Niedersachsen führte am 22. Mai ihren 47. ordentlichen Landesparteitag in Northeim durch.

Die Delegierten wählten den UWL-Kreistagsabgeordneten aus Lüneburg, Christian BERISHA, zum neuen Landesvorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende, Adolf DAMMANN, aus Buxtehude hatte sich nicht zu einer Wiederwahl zur Verfügung gestellt.

Als Stellvertreter wurden Manfred BÖRM und Matthias BEHRENS aus dem Unterbezirk Lüneburg in ihren Ämtern bestätigt.

Als weitere Beisitzer wurden Stefan KLINGBEIL (UB Lüneburg), Friedrich PREUß (UB Braunschweig), Malte HOLZER (UB Lüneburg), Denny NATERSKI (UB Stade), Ricarda RIEFLING (UB Oberweser) und Marco BORRMANN (KV Osterode) gewählt.

Als Redner traten neben dem NPD-Bundesvorsitzenden Udo VOIGT, der Landesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten (JN) Niedersachsen Christian FISCHER sowie der Vorsitzende der Kommunalpolitische Vereinigung der Partei (KPV) Hartmut KRIEN auf.

Als kommende Schwerpunkte stellte der neue Landesvorsitzende die Kommunalwahlen im September 2011 und die nächsten niedersächsischen Landtagswahlen sowie eine Kampagne unter dem Motto „ohne NPD“ vor.

Als künftige Zielgruppe benannte BERISHA:

Wir werden in Niedersachsen die Menschen ansprechen, die derzeit benachteiligt werden. Besonders Familien, alleinstehenden Müttern, Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen wollen wir eine Alternative bieten.“


Anmerkung:

Mit der Wahl von BERISHA zum neuen Landesvorsitzenden und der weiteren Wahl von jüngeren Beisitzern hat der NPD-Landesverband einen Generationswechsel vollzogen. Dadurch, dass nunmehr fünf Vorstandsmitglieder durch den Unterbezirk Lüneburg gestellt werden, ist davon auszugehen, dass insbesondere im Zusammenhang mit den Kommunalwahlen der Bereich Lüneburg den Schwerpunkt der politischen Aktivitäten bilden wird. Obwohl sich mit BORRMANN und KLINGBEIL die neonazistische Ausrichtung des Landesvorstandes weiter verstärkt, will die NPD-Niedersachsen wohl verstärkt dem „Sächsischen Weg“ folgen und versuchen, sich als Anwalt der kleinen Leute aufzuspielen.

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